Warum genau die Menschen, die „keine Zeit“ haben, am dringendsten hierher gehören
„Ich würde ja gerne zu SoulFlow kommen, aber ich habe keine Zeit.“
Das habe ich diese Woche dreimal gehört.
Und jedes Mal denke ich: Genau deshalb solltest du kommen. Weil du „keine Zeit“ hast.
„Keine Zeit“ ist nicht das Problem, sondern es ist das Symptom.
Das Paradox
Du hast keine Zeit für eine Stunde Auszeit in Bewegung.
Aber du hast Zeit für noch eine Stunde länger arbeiten, weil du denkst, du musst das schaffen.
Für den dritten Kaffee, weil du sonst nicht durchkommst.
Für das vierte Meeting, weil du nicht Nein sagen kannst.
Für das Gedankenkarussell im Bett, weil dein Kopf nicht abschalten kann.
Für die Schmerztablette, weil die Verspannungen unerträglich werden.
Ich sage nicht, dass du faul auf der Couch liegst, im Gegenteil. Ich weiß, das du rennst, dass du funktionierst und dass du ablieferst.
Nur nicht für dich selbst! Genau das ist das Problem.
Die unbequeme Wahrheit
Du hast Zeit. Du priorisierst sie nur nicht für dich selbst.
Das klingt hart, ja, aber lass mich das erklären.
Eine Woche hat 168 Stunden. Du schläfst 56 Stunden (hoffentlich). Bleiben 112 Stunden. Du arbeitest 40-50 Stunden. Bleiben 62-72 Stunden.
Und von diesen 62-72 Stunden hast du keine einzige für dich?
Die Wahrheit: Du hast Zeit für das, was dir wirklich wichtig ist. Für den Chef, der noch schnell etwas braucht. Für die Kollegin, die Hilfe braucht. Für die Kinder, den Partner, die Eltern. Für die Wäsche, den Einkauf, die To-Do-Liste.
Aber nicht für dich, weil du ganz unten auf deiner eigenen Prioritätenliste stehst.
Das ist nicht böse gemeint. Denn das ist nicht oberflächlich, sondern das ist konditioniert worden.
Warum du dich selbst ganz hinten anstellst
Es gibt Gründe, richtig tiefe Gründe.
Du wurdest so erzogen
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ „Sei nicht so egoistisch.“ „Andere haben es schwerer als du.“ „Stell dich nicht so an.“
Diese Sätze sitzen in deinem Nervensystem. In deinem Körper und in deiner Art zu denken. Du hast gelernt, dass deine Bedürfnisse ganz zuletzt kommen und jetzt, als Erwachsene, machst du das automatisch weiter.
Du glaubst, du musst es dir verdienen
Ruhe, Pause, Entspannung. Das muss man sich erst verdienen, oder? Erst wenn alles erledigt ist. Erst wenn alle anderen versorgt sind. Erst wenn du wirklich nicht mehr kannst.
Spoiler: Es ist nie alles erledigt. Die To-Do-Liste wird nie leer. Die Arbeit wird nie weniger. Der perfekte Zeitpunkt kommt nie und während du wartest, brennst du aus.
Du hast Angst, egoistisch zu sein
„Was denken die anderen, wenn ich Nein sage?“ „Ich kann doch nicht einfach an mich denken!“ „Die brauchen mich doch!“
Diese Angst ist real. Ich kenne sie. Aber Selbstfürsorge ist kein Egoismus, sie ist Verantwortung für dich ganz alleine.
Du kannst nicht aus einem leeren Krug gießen. Wenn du nicht gut für dich sorgst, wirst du krank. Du bist gereizt, fühlst dich leer. Als Folge davon kannst du für niemanden mehr da sein. Auch nicht für die Menschen, die du liebst.
Du denkst, du musst es alleine schaffen
„Ich kann nicht schwach sein.“ „Ich muss das durchziehen.“ „Die anderen schaffen das doch auch.“
Aber die anderen schaffen das auch nicht. Sie tun nur so. Sie rennen genauso. Sie funktionieren genauso. Sie brennen genauso aus. Nur spricht niemand darüber, solange bis der Körper zusammenbricht.
Was wirklich passiert, wenn du „keine Zeit“ hast
Dein Körper holt sich die Zeit, zwangsweise, wenn es sein muss durch Krankheit.
Phase 1: Die Warnsignale
Dein Körper beginnt zu sprechen. Verspannungen. Kopfschmerzen. Schlafstörungen. Verdauungsprobleme. Du bist gereizt, ohne zu wissen warum.
Aber du ignorierst es. Du hast ja „keine Zeit“ dafür. Also nimmst du eine Schmerztablette, trinkst mehr Kaffee und machst weiter. Wenn man dich jetzt mit einem Auto vergleichen würde, brennt jetzt bereits das erste rote Lämpchen.
Phase 2: Der Körper schreit
Die Signale werden lauter. Rückenschmerzen, die nicht mehr weggehen, Migräne, Panikattacken. Du kommst morgens nicht mehr aus dem Bett. Dein Immunsystem gibt auf, du bist ständig krank. Im Auto spielt jetzt das Display verrückt.
Aber du machst weiter, weil du musst, weil die anderen auf dich zählen.
Phase 3: Der Zusammenbruch
Dein Körper zwingt dich. Burnout, Bandscheibenvorfall, Herzinfarkt, Depression, Schlaganfall.
Jetzt hast du Zeit. Krankschreibung. Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre.
War es das wert? Eine Stunde pro Woche für dich selbst hätte das verhindert, aber du hattest ja „keine Zeit“.
Meine Geschichte
Von Roland
Ich hatte auch „keine Zeit“. Ich war der Starke, der Zuverlässige. Der, der alles für seine Arbeit gegeben hat. Bis mein Körper gesagt hat: Schluss.
Der Stress hat mich von innen aufgefressen. Die Gefühle sterben ab. Man arbeitet wie ein Roboter und selbst kleine Veränderungen im Rhythmus werfen alles durcheinander. Mein Körper hat geschrien, aber ich hörte nicht hin.
Ich dachte, ich müsse funktionieren. Ich dachte, ich dürfe nicht schwach sein. Ich dachte, ich hätte keine Zeit für Pausen. Das klappt schon. Wenn ich mein Ziel erreicht habe.
Bis mein Körper mir die Pause aufgezwungen hat. Vielleicht war nur das Ziel zu groß.
Heute weiß ich, dass ich sehr wohl Zeit hatte, ich habe sie nur nicht für mich selbst genutzt.
Und genau deshalb stehe ich jetzt hier. Nicht, um dir zu sagen, dass du schwach bist, sondern um dir zu sagen: Ich verstehe dich und ich möchte nicht, dass du den gleichen Weg gehst wie ich.
Die Rechnung, die niemand macht
Eine Woche hat 168 Stunden.
Variante A: Keine Selbstfürsorge
Null Stunden für dich. 168 Stunden im Überlebensmodus. Erschöpfung, Verspannungen, schlechter Schlaf. Gereiztheit, innere Leere. Am Ende der Woche bist du noch erschöpfter als am Anfang.
Ergebnis: 168 Stunden durchhalten, bis du zusammenbrichst.
Variante B: Eine Stunde Selbstfürsorge
Eine Stunde SoulFlow, Mind|Body|Pilates oder Wir atmen. 167 Stunden mit mehr Energie, Klarheit, Ruhe. Besserer Schlaf, das heißt mehr Erholung in weniger Zeit. Weniger Verspannungen, das heißt weniger Schmerzmittel. Mehr Geduld, das heißt bessere Beziehungen.
Ergebnis: Eine Stunde investiert, 167 Stunden zurückbekommen.
Die Frage ist nicht: Hast du Zeit? Die Frage ist: Was ist dir wichtiger? Deine Gesundheit oder deine Ausreden?
„Aber ich muss doch arbeiten, für die Kinder da sein, das erledigen…“
Ich weiß. Natürlich hast du reale Verpflichtungen und eine reale Verantwortung.
Aber lass mich dir eine Frage stellen: Wie gut kannst du für andere da sein, wenn du selbst am Popo bist?
Wie geduldig bist du mit deinen Kindern, wenn du erschöpft bist? Wie produktiv bist du bei der Arbeit, wenn dein Kopf vor Müdigkeit dröhnt? Wie liebevoll bist du mit deinem Partner, wenn du innerlich ausgebrannt bist?
Du gibst nicht dein Bestes. Du gibst deine Reste!
Und das ist nicht fair. Nicht für die anderen. Und schon gar nicht für dich.
Die Wahrheit über Energie
Energie funktioniert nicht wie Geld. Bei Geld gilt: Je mehr du ausgibst, desto weniger hast du.
Bei Energie gilt: Je mehr du investierst, desto mehr bekommst du zurück.
Eine Stunde Bewegung kostet dich nicht Energie. Sie gibt dir Energie. Für die anderen 167 Stunden der Woche.
Probier es einfach mal aus
Ich bitte dich nicht, mir zu glauben. Ich bitte dich, es auszuprobieren.
Vier Wochen. Eine Stunde pro Woche. Das sind 4 Stunden von 672 Stunden im Monat. Das sind 0,6% deiner Zeit.
Wenn es nichts bringt, okay. Dann hast du es probiert, aber wenn es funktioniert? Dann hast du dein Leben zurück.
„Was ist, wenn ich die Zeit wirklich nicht habe?“
Dann lass uns ehrlich sein. Es gibt Menschen, die wirklich in Situationen sind, wo eine Stunde pro Woche gerade nicht machbar ist. Alleinerziehend mit Kleinkind und Vollzeitjob. Pflege von kranken Angehörigen. Akute Krisensituationen.
Wenn du da bist: Ich sehe dich und ich verstehe das vollkommen. Hier gibt es natürlich andere Prioritäten.
Aber für die meisten von uns gilt: Es ist nicht die Zeit. Es ist einfach „nur“ die Priorität.
Und das ist okay, solange du ehrlich zu dir bist. Sag nicht: „Ich habe keine Zeit.“ Sag dann bitte: „Es ist mir gerade nicht wichtig genug.“
Und dann frag dich: Wann wird es wichtig genug? Wenn du zusammenbrichst? Wenn der Arzt sagt, du musst kürzer treten? Wenn dein Körper dich zwingt? Oder jetzt, während du noch die Wahl hast?
Die Entscheidung liegt bei dir
Ich kann dich nicht zwingen. Ich kann dich nicht überzeugen.
Ich kann dir nur sagen: Ich war da, wo du jetzt bist und ich hatte Kathi, die mir gesagt hat, dass es so nicht weitergehen kann
Heute stehe ich hier. Nicht perfekt und noch lange nicht geheilt. Nicht „angekommen“, aber lebend und fühlend.
Nicht mehr nur funktionierend.
Und das möchte ich für dich auch.
Deine nächsten Schritte
Du hast zwei Möglichkeiten.
Option 1: Weitermachen wie bisher. Weiter rennen. Weiter funktionieren. Weiter „keine Zeit“ haben. Bis dein Körper dich zwingt.
Option 2: Jetzt entscheiden. Eine Stunde pro Woche. Für dich.
Unsere Kurse
Montag 18:00 – Meditation & Klang mit Katharina. Zur Ruhe kommen. Loslassen. Bei dir ankommen. Nur vor Ort, 25€. Mehr Infos
Montag 19:30 – Wir atmen mit Norman. Dein Atem ist dein Anker. Wenn alles zu viel wird, bringt er dich zurück zu dir. Nur vor Ort, 25€. Mehr Infos
Mittwoch 18:00 – SoulFlow mit Katharina. Achtsame Bewegung. Nicht Leistung. Einfach bei dir ankommen. Hybrid: Vor Ort 25€ oder Online 49€ für 6 Termine. Mehr Infos
Donnerstag 18:00 – Mind|Body|Pilates mit Katharina. Deine Haltung formt deine innere Kraft. Richte dich auf, körperlich und innerlich. Hybrid: Vor Ort 25€ oder Online 49€ für 6 Termine. Mehr Infos
Jeden 1. Freitag im Monat 18:30 – Regenerations-Abend mit Katharina. 90 Minuten nur für dich. Teezeremonie, Tiefenentspannung, Klang. Nur vor Ort, 39€. Mehr Infos
Die 10er-Karte
Du willst nicht jede Woche? Kein Problem. 190€ für 250€ Guthaben, 60€ geschenkt. 6 Monate gültig. Einlösbar für alle Vor-Ort-Kurse. Kein Abo, keine automatische Verlängerung. Du entscheidest, wann du kommst.
„Was, wenn ich es nicht schaffe?“
Dann schaffst du es nicht. Und das ist okay. Wir zwingen niemanden. Wir überreden niemanden. Wir sind hier, wenn du bereit bist.
Ob das heute ist, nächste Woche oder in drei Monaten, das entscheidest du.
Aber eins möchte ich dir sagen: Dein Körper wartet nicht. Er gibt dir Signale. Jetzt. Die Frage ist: Hörst du hin? Oder wartest du, bis er schreit?
Die Frage, die alles verändert
Nicht: „Habe ich Zeit?“ Sondern: „Bin ich es mir wert?“
Wenn die Antwort Ja ist: Du weißt, wo du uns findest.
Wenn die Antwort Nein ist: Dann frag dich, warum. Und wann sich das ändern wird.
Von Herzen
Roland
Hast du Fragen? Instagram: @lebensleicht.jetzt WhatsApp: +49 170 8011266 Email: kontakt@lebensleicht-akademie.de
P.S.
„Ich habe keine Zeit“ ist die größte Lüge, die wir uns erzählen. Aber es ist auch die bequemste, weil sie uns davon befreit, eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, für uns selbst einzustehen.
Die Frage ist: Wie lange willst du dir diese Lüge noch erzählen?
