Es gibt Momente im Leben, die alles zum Stillstand bringen. Ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Lebewesen geht und plötzlich fühlt sich die Welt leer und still an. Die Farben verblassen, die Tage verlieren ihre Leichtigkeit. Trauer zieht uns den Boden unter den Füßen weg.
Doch so schwer dieser Weg ist: Trauer gehört dazu. Sie ist keine Schwäche, kein „Fehler“, den man schnell überwinden sollte. Sie ist ein Ausdruck von Liebe.
Trauer zeigt, wie tief die Verbindung war, wie wertvoll die gemeinsamen Momente sind.
Trauer darf sein
Oft versuchen wir, stark zu wirken, schnell wieder zu „funktionieren“. Doch Trauer drängt sich ihren Raum, ob wir wollen oder nicht. Manchmal auch erst viele Jahre später. Aber sie darf da sein. Tränen dürfen fließen. Erinnerungen dürfen wehtun. Denn genau darin liegt die Kraft: Wir spüren, dass diese Liebe real war.
Und dennoch darfst du weiterleben
Das bedeutet nicht, die Erinnerung loszulassen oder die Person oder das Lebewesen zu vergessen. Im Gegenteil: Sie lebt in dir weiter. In den Geschichten, die du erzählst. In den Bildern, die dein Herz tragen darf.
Aber Trauer bedeutet nicht Stillstand. Du darfst wieder lachen. Du darfst hoffen. Du darfst weitergehen.
Liebe bleibt und sie trägt dich
Der Mensch oder das Lebewesen, das gegangen ist, hätte niemals gewollt, dass du im Dunkeln verharrst. Er hätte sich gewünscht, dass du dein Leben weiterliebst, dass du Freude findest. Vielleicht sogar noch tiefer als zuvor.
Trauer und Hoffnung schließen sich nicht aus. Beides darf nebeneinander bestehen. Du darfst weinen und lachen, vermissen und genießen.
Und in all dem bleibt eines sicher: Die Liebe bleibt. Und sie trägt dich. 🌷
